Forum Metropolregion: Fläche für Alle!

Flächen für Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Infrastruktur. Und am besten alles im Takt und aufeinander abgestimmt.

Eine starke Zuwanderung, daraus entstehender Wohnungsbedarf und die Folgen für Verkehr und sonstige Infrastruktur – dies sind aktuelle Themen in der Region FrankfurtRheinMain. Der Schwerpunkt des Forums liegt allerdings auf der Fläche, denn: ohne Fläche kein Platz zum Wohnen und Arbeiten. Hier besteht ein Ungleichgewicht insbesondere zwischen wachsendem Kern und dem Umland in der Region. Es ist der Anspruch von Politik und Verwaltung, dass der Dreiklang aus Wohnen, Leben und Arbeiten überall in FrankfurtRheinMain stimmig ist. Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Im Forum Metropolregion am 22.03.2018 diskutieren wir im Rahmen des 8. Demografiekongresses in der IHK Frankfurt am Main Wege, den unterschiedlichen Ansprüchen an das begrenzte Gut Fläche innerhalb der Region gerecht zu werden.

Nach einem einführenden Blick auf die Metropolregion aus zwei Richtungen, von innen und von außen, sprechen wir in einer Talkrunde mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden über den – möglichen – gemeinsamen Takt für die Region FrankfurtRheinMain.

Agenda

1. Ralph Schlusche: Die Metropolregion Rhein-Main aus Rhein-Neckar-Sicht
2. Matthias Böss: Zahlen und Fakten zur Metropolregion Rhein-Main
3. Talkrunde: Evolution durch Kooperation

 

Referenten und Beiträge

FrankfurtRheinMain und Rhein-Neckar: zwei Metropolregionen mit Blickkontakt

Ralph Schlusche ist seit 2010 Verbandsdirektor des Verbands Region Rhein-Neckar und zugleich Vorsitzender des Lenkungskreises des Netzwerks Regionalstrategie Demografischer Wandel.

Seit über 10 Jahren bearbeitet die Nachbar-Metropolregion im Süden das Thema – als Netzwerk Regionalstrategie Demografischer Wandel, das durch den Verband Region Rhein-Neckar koordiniert wird. Und alle machen mit, über 400 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Hundert Kilometer nördlich gibt es nicht eine Regionalstrategie, sondern viele. Jedem sein Netzwerk. Was können wir von Rhein-Neckar lernen?

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Wohin geht FrankfurtRheinMain? Ein Blick in die Zahlen

Matthias Böss ist Referent für Daten und Analysen in der Abteilung Metropolregion, Europa und Internationales beim Regionalverband FrankfurtRheinMain. Zuletzt hat er für die 75 Städte und Gemeinden im Gebiet des Regionalverbandes eine Wohnungsbedarfsprognose mit dem Zieljahr 2030 erstellt.

Fläche für alle. Das klingt vernünftig. Aber woher wissen wir, wieviel Fläche die Menschen benötigen und welche Generation welche Flächen braucht? Wird der Zuzug nach Frankfurt und in die umliegenden Kommunen anhalten? Wie wird sich der Flächenbedarf entwickeln? Wohin ließen sich Anforderungen umleiten? Alles beginnt mit Zahlen, Daten, Fakten. Matthias Böss hat sie.

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Talkrunde

Die Akteure in der Region sind nun gefragt. Wie können alle Städte und Gemeinden der Metropolregion von der Gesamtentwicklung profitieren? Geht es dabei eventuell auch um eine Renaissance des Umlandes? Wie können Stadt und Umland zum gegenseitigen Vorteil kooperieren? Themen wie Innen- und Außenentwicklung, Gewerbeflächen und neue Wohngebiete stehen dabei ganz oben auf der Agenda. Aber egal um welche Themen es geht – wenn es ums Kooperieren geht, sieht die Theorie meist besser aus als die Praxis. Ein Austausch auf Augenhöhe wäre das Ziel. Wir wollen von unseren Talkgästen wissen, wie unter dieser Voraussetzung mehr Miteinander funktionieren kann.

Dr. h.c. Thomas M. Reimann

Dr. h.c. Thomas M. Reimann

Dr. h.c. Thomas M. Reimann, Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG

Für den BDB (Bund deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.) betreut Reimann auf Landesebene die Themen rund um den öffentlichen Wohnungsbau sowie Fachkräftemangel. Für den VhU verantwortet er auf Bundesebene das Energiethema zum CO2-Deckel und damit eng verbunden die Energiesparverordnung.

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Philipp Jacks, Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Frankfurt-Rhein-Main

Nach der Gewerkschaftsjugend und attac hat der im Rhein-Main-Gebiet geborene Soziologe den DGB Vorsitz für die Region eingenommen. Er engagiert sich zusätzlich im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Frankfurt am Main.

Jacks steht für bezahlbaren Wohnraum und eine funktionierende soziale Absicherung für alle – eine große Herausforderung für die Finanzmetropole und eine Notwendigkeit für einen gemeinsamen Takt in der Region.

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Dr. Christian Hey, Abteilungsleiter für Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und Biodiversität im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Der 1961 geborene Diplomverwaltungs- und Politikwissenschaftler Dr. Christian Hey war von 2001 bis 2016 Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen und davor vier Jahre politischer Direktor im europäischen Umweltbüro (EEB). Er hat sich vor allem mit der Europäischen Umwelt-, Klima- und Verkehrspolitik befasst und zahlreiche Artikel zu diesen Themen veröffentlicht.

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Thomas Horn

Thomas Horn

Thomas Horn, Verbandsdirektor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain

Der Jurist ist zuständig für die in den nächsten Jahren anstehende Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans für 75 Städte und Gemeinden im Kern der Region FrankfurtRheinMain. In diesem Plan werden die Weichen für die zukünftige Flächennutzung unter anderem in den Bereichen Wohnen und Gewerbe gestellt.

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Jürgen Rogg

Jürgen Rogg

Jürgen Rogg, Bürgermeister der Kreisstadt Dietzenbach

Frankfurt kann ohne die Region nicht existieren und die Region nicht ohne Frankfurt. Deshalb denkt Rogg seit vielen Jahren über die Grenzen der Städte hinweg und kämpft für eine starke Region FrankfurtRheinMain.

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Moderation

Mechthild Harting, FAZ

Nach dem  Studium von Germanistik und Geschichte machte Harting ein Volontariat beim „Dieburger Anzeiger“. Sie ging 1991 zum Privatsender Radio FFH, um aus Wiesbaden über die kleinen und großen Geschichten der Landespolitik zu berichten. Seit 1997 schreibt sie in der Rhein-Main-Redaktion über die Region und Frankfurter Kommunalpolitik. Schon beim ersten Demografiekongress 2011 moderierte sie das Forum, das damals noch „Kommunen“ hieß.

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